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Neue RTK-Kalibrierung ohne Totalstation: Wie der FJD G31 PRO das digitale Bauen für alle einfacher gemacht hat

Jahrelang versprach die Technologie, den Erdbau zu revolutionieren und Millimeterpräzision direkt an die Schaufel zu bringen. Doch für viele Bauunternehmen blieb eine einzige Hürde bestehen: die Kalibrierung. Diese komplexe, zeitaufwendige Herausforderung — die oft Stative, Totalstationen und das unverzichtbare (aber nicht immer verfügbare) Fachwissen eines Vermessers erforderte — war das Tor zur 3D-Maschinensteuerung.

Heute stellt FJDynamics den neuen RTK-Kalibrierungsworkflow für das FJD G31 PRO 3D-Baggerleitsystemvor. Indem ein Prozess, der einst zwei Stunden spezialisierter Arbeit erforderte, auf weniger als 30 Minuten verkürzt wird, gibt FJDynamics ein mutiges Versprechen: Präzises digitales Bauen ist jetzt schneller, einfacher und für jedes Bauunternehmen wirklich zugänglich. 

Kalibrierung neu gedacht: Warum die alte Methode den Fortschritt bremst

Um ein 3D-Maschinenleitsystem — wie das G31 PRO — einzusetzen, muss das System genau lernen, wo es sich in Bezug auf die Welt befindet. Es muss die Koordinaten der Sensoren der Maschine mit den lokalen Koordinaten des Entwurfsplans abgleichen. Dieser Prozess ist die Kalibrierung.

In der Vergangenheit war das G31 PRO, wie viele hochpräzise Systeme, für diese Aufgabe ausschließlich auf eine Totalstation angewiesen. Die Ergebnisse waren zweifellos präzise, aber die praktischen Einschränkungen waren ebenfalls unübersehbar:

  • Spezialausrüstung: Ein Bauunternehmen benötigte Zugang zu einer professionellen Totalstation. Diese Ausrüstung ist teuer und wird oft von mehreren Projekten gemeinsam genutzt.
  • Spezialwissen: Ein erfahrener Vermesser war erforderlich. Er musste die Station einrichten, bekannte Punkte festlegen und komplexe Ausrichtungen durchführen. Ein durchschnittlicher Maschinenführer konnte das nicht bewältigen.
  • Zeitdruck: Der Workflow war mühsam und dauerte im Feld oft bis zu zwei Stunden. Bei einem engen Bauzeitplan sind zwei Stunden Stillstand, während auf die Einrichtung gewartet wird, inakzeptabel und frustrierend für Maschinenführer wie Projektmanager gleichermaßen.

Für kleinere Bauunternehmen oder solche, die neu in digitalen Methoden sind, wurden diese Anforderungen oft zur größten einzelnen Hürde bei der Einführung von Präzisionstechnologie. Wenn der Vermesser auf einer anderen Baustelle festsaß, stand der Hightech-Grader still. Uns war klar, dass es einen besseren Weg geben musste.

Einführung der RTK-Kalibrierung: Ein Workflow für alle

Unser Ziel war einfach: die Kalibrierung von Grund auf neu zu gestalten, um die Abhängigkeit von Spezialwerkzeugen und Fachwissen zu beseitigen. Der Prozess musste schnell, wiederholbar und von der Person im Fahrerhaus — dem alltäglichen Maschinenführer — beherrschbar sein.

Die Antwort lag darin, die eigene hochpräzise Positionierung des Systems zu nutzen: RTK-Technologie (Real-Time Kinematic). Die umfangreiche Entwicklung — die strenge Vor-Ort-Tests in unterschiedlichstem Gelände, Klima und bei verschiedenen Maschinenkonfigurationen umfasste — mündete im neuen RTK-Kalibrierungsworkflow des G31 PRO.


Der neue Workflow beseitigt grundlegend die komplexe Abhängigkeit von der Totalstation. Bauunternehmen müssen sich nicht länger um den zeitaufwendigen Prozess des Einrichtens und der heiklen Ausrichtung der Totalstation, das Festlegen präziser Stationspunkte oder den Bedarf an spezialisiertem Vermessungswissen kümmern. Dadurch werden die wichtigsten Hürden beseitigt, die den Start digitaler Projekte traditionell verlangsamt haben.


Die neue RTK-basierte Methode erfordert nur zwei Standardgeräte auf der Baustelle: einen RTK-Empfänger und einen Stab. Diese Vereinfachung ermöglicht es den Bedienern, weniger Zeit mit dem Hantieren mit Werkzeugen zu verbringen und mehr Zeit mit dem Bewegen von Erdreich. Die Software selbst fungiert nun als Anleitung und führt den Benutzer durch einige einfache Messschritte.


Da das System den Bediener durch jeden Schritt führt, kann selbst ein Erstnutzer die Kalibrierung sicher abschließen. Das macht eine schnelle Inbetriebnahme zur Realität und stellt sicher, dass Maschinen sofort eingesetzt werden können, selbst wenn kein Vermesser vor Ort ist.



Die zeitsparende Revolution: Von zwei Stunden auf 30 Minuten


Das bahnbrechendste Ergebnis des neuen Workflows ist die enorme Geschwindigkeit der Inbetriebnahme. Was zuvor rund zwei Stunden erforderte, kann jetzt in weniger als 30 Minuten abgeschlossen werden. Das ist kein gelegentliches Best-Case-Szenario; es ist ein konsistenter, wiederholbarer Zeitvorteil, der Projektzeitpläne verändert.


  • Schnellere Inbetriebnahme: Maschinen können kalibriert und sofort eingesetzt werden, wodurch ein kritischer Engpass beim Projektstart beseitigt wird.
  • Effizienz in Zahlen: Teams können jetzt mehrere Maschinen in kürzerer Zeit kalibrieren und so die Effizienz ihrer gesamten Flotte auch unter engen Fristen maximieren.
  • Sicherheit für Bediener: Die Anweisungen auf dem Bildschirm führen den Bediener Schritt für Schritt. Anschließend übernimmt das System und führt automatische Berechnungen und Überprüfungen durch. Das Ergebnis ist jedes Mal eine perfekte Kalibrierung, wodurch menschliche Fehler reduziert und das Vertrauen des Bedieners gestärkt werden.

Diese Zeitersparnis senkt nicht nur die Arbeitskosten; sie reduziert grundlegend das Projektrisiko im Zusammenhang mit Terminplanung und der Verfügbarkeit von Spezialisten.



Einheitliche Genauigkeit, konsistente Ergebnisse


Die Vorteile des neuen RTK-Kalibrierungs-Workflows gehen weit über reine Geschwindigkeit hinaus; die Methode stärkt grundlegend die Stabilität und Konsistenz des Führungssystems des G31 PRO. Durch die Verwendung eines einzigen, RTK-basierten Prozesses zur Bestimmung der präzisen Ausrichtung der Maschine erreicht das System eine einheitliche Koordinatenausrichtung über alle Arbeitsschritte hinweg.


Ob der Bediener Konstruktionsdaten prüft, Punktkoten verifiziert oder Arbeitsmodi wechselt (z. B. von der Höhensteuerung zur Böschungsformung), das System gewährleistet während des gesamten Bauprojekts eine stabile und konsistente Genauigkeit im Millimeterbereich, minimiert menschliche Fehler und reduziert wiederholte Feldprüfungen.


Ein Schritt hin zu wirklich digitalem Bauen


Die Einführung des RTK-Kalibrierungs-Workflows des G31 PRO spiegelt die übergeordnete Mission von FJDynamics wider: hochpräzises digitales Bauen für Teams jeder Größe und jedes Erfahrungsniveaus zugänglich zu machen. Nicht jeder Auftragnehmer verfügt über einen eigenen Vermessungsingenieur, und keine Baustelle kann sich stundenlange Ausfallzeiten aufgrund komplexer Einrichtungsverfahren leisten. Durch die Vereinfachung des Kalibrierungs-Workflows kann der G31 PRO schneller eingeführt und reibungsloser als zuvor in Maschinen integriert werden.


Während sich das digitale Bauen weiterhin rasant entwickelt, werden Lösungen wie der neue RTK-Kalibrierungs-Workflow des G31 PRO entscheidend dafür sein, dass mehr Auftragnehmer die enormen Vorteile in Bezug auf Effizienz und Qualität realisieren. Die Zukunft des Bauens ist präzise – und jetzt endlich auch einfach.

Industries: Construction

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